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Esskastanie
Castelo Guimares
Porto
Fischerboot am Ria de Aveiro
Kloster Tomar
Windmühle bei Malveira
Alfama / Lisboa
Torre de Belém / Lisboa
Monchique
Cabo de Sao Vicente
Eselkarr'n
Korkeiche, frisch geschält
Marvao
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1. Tag - Deutschland - Le Donjon / F
Schnelle Anreise auf Autobahnen. Ab
Belfort/F fuhren wir auf der Landstraße weiter, über Besancon mitten in die Auvergne hinein.
2. Tag - Le Donjon / F - Labenne / F
Weiterfahrt über Bordeaux an die französische
Atlantikküste. Bis nach Spanien ist es nur noch ein Katzensprung.
3. Tag - Labenne / F - Braganza
Kaum weitergefahren, sind wir schon in
Spanien. Die Landschaft entlang der Autobahn ist bis Bilbao noch
interessant, danach eher weniger. Die Autobahn reicht nur bis Burgos. Bis
dahin sind etwa 27 €uro Autobahngebühr zu entrichten. Über Valladolid
und Zamora kommt man zügig in den Norden Portugals. Die Landstraßen sind
in Spanien kaum langsamer als die Autobahnen - ähnlich gut ausgebaut.
Ankunft in Braganza/P
4. Tag - Braganza - Peneda/Gerês
Besichtigung der Burg von Braganza und
der, innerhalb der Burgmauern liegenden, Altstadt. Schöner Blick auf die
Weinberge und Plantagen mit Esskastanien. Auf der N103 fahren wir nach
Westen weiter. Am Nachmittag halten wir kurz an der Ruine des Castelo de
Monforte. Anschließend fuhren wir entlang des Rio Cávado und seinen
Stauseen weiter, bis in Serra do Gerês. Die Gegend wäre klasse zum
Wandern, wenn man genügend Zeit hätte. Die Berge erreichen 1400m Höhe.
5. Tag - Peneda/Gerês - Ofir
112km
Am Morgen ist auf dem Zeltplatz Staudammbauen im Wildbach
angesagt. Weiterfahrt, vorbei an der keltischen
Siedlung Citania de Briteiros, nach Guimãres. Auch hier gibt es eine
Königsburg, auf einem Hügel oberhalb der Altstadt. Schöner sind aber die
vielen alten, mit Fliesen verkleideten, Häuser, mit ihren schmalen Balkons.
Unsere nächste Station war der Wallfahrtsort Bom Jesús, bei Braga. Er ist
ganz nett anzuschauen und man kann ihn mal gesehen haben, aber zur Saison
möchte ich hier nicht sein. Barcelos, der letzte Stopp auf dem Weg ans
Meer. Hier ist die Heimat des für Portugal ebenso berühmten, wie bunten
Barcelos-Hahn. Der Ort ist hübsch anzusehen, schön auch der
Braganza-Palast am Rio Cávado.
Bei Ofir schlugen wir unser Lager auf und gingen am Strand spazieren.
6. Tag - Ofir - Porto 48km
Weiter westlich geht es nicht, also
fahren wir nach Süden. Vila do Conde. Rundgang durch die Stadt - Aquädukt,
Clara Kloster und Hafen. Es ist alles ganz nett, aber nicht umwerfend. Uns
zieht es nach Porto. Der Zeltplatz ist in einem herrlichen Park gelegen.
Danach schlossen wir eine erste abendliche Stadtbesichtigungsrunde an.
7. Tag - Porto
Ein ganzer Tag in Porto. Der Bus bringt
uns in die Innenstadt. Sackbahnhof mit schönen Azulejos-Bilderwänden -
Altstadt - Sé Kathedrale - Doppelfahrbahnbrücke Ponte de Dom Luis 1. - Vila
Nova de Gaia (gegenüberliegender Ort mit den Portweinfirmen) - Fahrt mit der
Eléctrico (Portos alte Straßenbahn)
Porto ist ein Traum und ein Muß auf jeder Portugalreise - Flair und Schönheit!
Weltkulturerbe der UNESCO seit 1996.
8. Tag - Porto - Tibaldinho
Weiterfahrt nach Süden.
Strandspaziergang am Ria de Aveiro, das einzigste Haff der iberischen
Halbinsel. Aveiro - das Venedig Portugals. Und tatsächlich, jede Menge
Kanäle durchziehen die nette Stadt. Abstecher nach Osten, durch die Serra do
Caramulo, in Richtung Viseu. Unser Zelt schlagen wir auf dem urigsten aller
Zeltplätze auf - an der Moinhos (Mühle) do Dão, bei Tibaldinho.
9. Tag - Tibaldinho - Penacova
Morgendlicher Spaziergang in der Umgebung
- weites Dão-Tal, Weinberge und
Eukalyptuswälder. Stadtbesichtigung Viseu - schönes mittelalterliches
Zentrum. Weiterfahrt durch das Dão-Tal. Der Wald von Buçaco bei Luso wurde
von den Karmelitermönchen angelegt. Auf 150 ha haben sich über 700 Pflanzen
angesammelt. Wir spazierten durch das urwaldartige Areal und sahen uns das
Jagdschloß an. Bei Penacova fanden wir einen angenehmen Zeltplatz mit
preiswertem Restaurant.
10. Tag - Penacova - Tomar
Anfahrt nach Coimbra. Stadtrundgang in
der Universitätsstadt. Weiterfahrt über das römische Conímbriga und
Penela nach Tomar.
11. Tag - Tomar
Ruhetag in Tomar. Spaziergang durch den
Ort und Besichtigung von Burg und Klosterkirche. Das Christuskloster gehört
seit 1983 zum Weltkulturerbe der UNESCO.
12. Tag - Tomar - Lisboa
Auf dem Weg ins Sintra Gebirge hielten
wir als erstes an den Windmühlen von Malveira. Der zweite Stopp ist in Mafra.
Zufällig ist hier und heute die vorletzte Etappe einer Oldtimer-Orientierungsrallye.
Fahrzeuge der Marken Morgan, Jaguar, Austin Healy, Lotus und andere schnurren um
uns herum. Am Praia (Strand) de Adraga geniesen wir das schöne Wetter und das
Meer. Fahrt über den Kamm des Sintra Gebirge. (ebenfalls ein UNESCO
Weltkulturerbe) Kleiner Stadtrundgang in Sintra. An der F1-Rennstrecke vorbei,
fuhren wir über Estoril nach Lisboa.
13. Tag - Lisboa
Der Bus brachte uns vom Zeltplatz im Monsanto Park in die
Innenstadt. Im Stadtteil Baixa beginnen wir unsere Runde: Aufzug Elevador de
Santa Justa, Bahnhof, Theater, Rossio, Sé Kathedrale, Aufstieg zur Burg Castelo
de São Jorge. Von oben hat man einen schönen Blick auf die Stadtteile, den
Monsanto Park und die Tejo Mündung.
14. Tag - Lisboa - Vila Nova de Milfontes
Bevor wir Lissabon verließen, hielten
wir am Torre de Belém. (UNESCO Weltkulturerbe) Diese kleine Festung
diente der Verteidigung. Zweiter Stopp auf der anderen Seite des Rio Tejo -
Cristo Rei. Im Sockel der übermächtigen Figur ist eine Kapelle untergebracht.
Zwischen Sesimbra und Setúbal befindet sich ein kleines, aber feines
Gebirge - die Serra da Arrábida. Von der Panoramastraße bieten sich schöne
Blicke auf das Meer und nach Lissabon. Von Setúbal ließen wir uns mit der
Fähre auf die schmale Landspitze von Tróia übersetzen und fuhren nach
Alcácer do Sal. In der dortigen Salzburg ist eine Pousada untergebracht. In
Sines ist der Zeltplatz schon geschlossen, daher fuhren wir weiter und hatten
in Vila Nova de Milfontes mehr Glück.
15. Tag - Vila Nova de Milfontes - Sagres
Am Strand von Vila Nova de Milfontes nahm
ich ein Bad (im Oktober noch möglich). Danach begaben wir uns wieder in die
Berge, diesmal ist es die Serra de Monchique. Das Restaurant Central in der
Ruada Igreja 5, in Monchique hat Kultstatus. An den vier Tischen gibt es fast
ausschließlich Frango PiriPiri (spezielles Hühnchen). Vom 900m hohen
Berg Fóia kann man bis zum Atlantik und zur südlich gelegene Algarveküste
sehen. Zum Abschluß des Tages fahren wir nach Südwesten, bis es nicht mehr
weitergeht, nach Sagres.
16. Tag - Sagres
Am Vormittag war abwechselndes abhängen
in der Hängematte angesagt. Am Nachmittag fuhren wir ans Cabo de São Vincente.
Hinterm Leuchtturm ist Europa zu Ende (abgesehen von ein paar Inselchen), vor
uns liegt Amerika. Die Algarve zeigt sich in den schönsten Ocker- und
Rotschattierungen. Ein paar Buchten weiter waren wir baden gewesen
(freiwillig!). Am Abend lassen wir uns in Sagres im Restaurant Atlantico
Stock- und Schwertfisch schmecken.
17. Tag - Sagres - Beja
Weiter westlich geht es nicht, südlicher
auch nicht, also fahren wir wieder nach Osten. Lagos ist unsere nächste
Station. In diesem hübschen Ort wurden die ersten, aus Übersee mitgebrachten,
Sklaven verkauft. Noch einmal Algarve - eine herrliche Küste bei Portimão,
wenn auch der Ort hässlich ist. Wir verlassen die Küste und fahren nach Silves.
Hier trohnt eine rote Sandsteinburg über dem Ort. Loulé enttäuscht uns ein
wenig, nichts ist mehr so, wie im Reiseführer beschrieben. Auf dem Weg nach
Beja hielten wir nur noch in Castro Verde. der Ort feiert irgendetwas und wir
sind dabei.
18. Tag - Beja - Campo Maior
Da der Zeltplatz im Ort gelegen ist,
haben wir es zum Castelo nicht weit. Vom Turm hat man einen schönen Blick in
die Umgebung. Weiterfahrt nach Évora. Sein Zentrum gehört seit 1986 zum
UNESCO Weltkulturerbe und das nicht ohne Grund. Der Dianatempel ist allerdings
etwas mickrig (Vergleich siehe Reisebericht Syrien/Palmyra). Sehr hübsch sind
die kleinen Häuser in den Bögen des Aquädukt. Évoramonte, etwas
nordöstlich gelegen, hat ein trutziges Castelo und eine handvoll alte Häuser
zu bieten. Rund um Estremoz wird Marmor abgebaut. In der Oberstadt, vom
dicken Bergfried bewacht, befindet sich die luxuriöseste Pousada von ganz
Portugal. Der Zeltplatz von Elvas ist bereits geschlossen, daher fahren wir
weiter nach Campo Maior weiter.
19. Tag - Campo Maior - Fundão
Elvas - die alte Festungsstadt an der spanischen
Grenze. Wir parken im Zentrum und starten einen Stadtrundgang. Vom Pranger im
arabischen Viertel liefen wir zum Castelo. Der Blick reicht weit in die
Umgebung, zum Forte de Santa Luzia und zum Forte da Graça. Im Westen der
befestigten Innenstadt befindet sich das 8 km lange Aquädukt. Marvão -
das Adlerhorst. In grandioser Lage, mit Weitblick bis nach Spanien und
hinter Burgmauern geschützt, duckt sich der Ort auf einen Bergrücken. Ankunft
in Fundão, am Rand der Serra da Estrela.
20. Tag - Fundão - Guarda
Über Covilhã fahren wir in die Berge.
Die Straße schraubt sich bis zum höchsten Berg Portugals, den Torre (1993m),
hinauf. Nebel mit Sichtweite von nur 30m sorgen für Null Ausblick. Kalte 4°C
sorgen dafür, das wir die meiste Zeit im Auto sitzen bleiben. Wir drehen eine
Runde durch die Serra und fahren nach Guarda weiter.
Gleich nach dem Zelt aufbauen, gehen wir uns die Stadt ansehen und essen.
21./22. Tag - Guarda - Burnhaupt / F
Über Pinhel fahren wir in
nördliche Richtung weiter und gelangen in das obere Douro-Tal. Die Weinberge in
dieser Gegend liefern die Trauben für den schweren Portwein. Miranda do
Douro soll unsere letzte Station in Portugal sein. Wir queren die Grenze,
fahren nach Zamora und ab da die uns bekannte Strecke durch ganz Spanien durch.
Kurz nach Mitternacht kommen wir in Frankreich an, fahren über Bordeaux in die
Auvergne und weiter, an Lyon vorbei, nach Burnhaupt.
23. Tag - Burnhaupt / F
Der absolute Ruhetag - genau das
was man am Ende so einer Rundreise braucht. Wir strengen uns heute nur einmal
an, beim Minigolf spielen.
24. Tag - Burnhaupt / F - Deutschland
Heimreise, ohne größere Stops
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Castelo Braganca
Ochsenkarr'n
Porto / Rio Douro
Angler bei Porto
Kloster Tomar
Praia Adraga
Lisboa
Cristo Rei
Cabo de Sao Vicente
Algarve bei Portimao
Korkeichenrinde
Serra da Estrela
Rio Douro bei Miranda do Douro
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